Sirupe und Pasten

Pelargoniumwurzel

Pelargonium sidoides, Pelargonium reniforme

T Traditionelle Anwendung

Pelargoniumwurzelextrakt wird traditionell bei Erkältungsbeschwerden verwendet. Leberschäden wurden berichtet; entsprechende Symptome ernst nehmen.

Pelargoniumwurzel – Sirup und Paste

Bild: Herbadex Botanik Stüdyosu · Özel Üretim

Schwangerschaft⚠ Vermeiden
Stillzeit⚠ Vermeiden
KinderVorsicht
Wechselwirkungen mit ArzneimittelnKeine Wechselwirkungen dokumentiert
Auf dieser Seite

Auf einen Blick

Die EMA bewertet Wurzelextrakte von Pelargonium sidoides und P. reniforme traditionell bei Erkältungsbeschwerden. Fertige Sirupe, Tropfen oder Tabletten mit standardisiertem Extrakt verwenden. Leberschäden und Hepatitis wurden berichtet. Bei Leberzeichen sofort absetzen.

Verwendete Pflanzenteile: Wurzel
Wichtige Inhaltsstoffe: Cumarine (Umckalin) und Gerbstoffe

Aktualisiert: 15. Oktober 2026

✓ Dieser Pflanzeneintrag stützt sich auf offizielle Pflanzenmonografien der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA HMPC).

Wofür wird die Pflanze verwendet?

  • T Traditionelle Anwendung

    Traditionelle Anwendung: Basiert auf mindestens 30 Jahren dokumentierter traditioneller Anwendung statt auf klinischen Studien.

    Wie bewerten wir die Evidenz? →

    Traditionell zur Linderung von Erkältungsbeschwerden verwendet. [1]

Wie wird sie angewendet?

Lebensmittel

Nur standardisierten Fertigextrakt nach Produktangabe verwenden, beispielsweise ab 12 Jahren dreimal täglich 20 mg.

Menge: 3-mal täglich

Maximale Anwendungsdauer: Bei fehlender Besserung innerhalb von 1 Woche ärztlichen Rat einholen

[1]

Sicherheit und Wechselwirkungen

Mindestalter: 3 Jahre

  • Bei Leberzeichen wie gelber Haut oder gelben Augen, dunklem Urin oder Bauchschmerzen sofort absetzen und ärztlichen Rat einholen.
  • Unter 3 Jahren nicht empfohlen; unter 6 Jahren nur flüssige Formen verwenden.
  • In Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen, da die Sicherheit nicht belegt ist.
[1]

Wechselwirkungen mit Arzneimitteln

Keine Wechselwirkungen dokumentiert

Nebenwirkungen

  • Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Angioödem, selten Anaphylaxie
  • Durchfall, Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Zahnfleisch- und Nasenbluten
  • Leberschäden, Hepatitis, Häufigkeit unbekannt

⚕ Wann ärztlichen Rat einholen?

  • Bei hohem Fieber, Atemnot oder eitrigem beziehungsweise blutigem Auswurf
  • Wenn Beschwerden nach 1–2 Wochen nicht nachlassen oder sich verschlimmern
  • Bei starken Bauchschmerzen, Gelbsucht, Hautausschlag oder einer allergischen Reaktion

Wussten Sie schon?

Die EMA bewertet Pelargoniumextrakt bei Erkältungen ab 3 Jahren. [1]

Häufige Fragen

Hilft Pelargonium bei Erkältungen?

Die EMA erkennt Pelargoniumwurzelextrakt als traditionelles Mittel bei Erkältungsbeschwerden an.

Dürfen Kinder Pelargonium einnehmen?

Kinder über 3 Jahren dürfen altersgerechte Dosen erhalten. Unter 6 Jahren sind nur flüssige Formen geeignet.

Kann Pelargonium der Leber schaden?

Leberschäden und Hepatitis wurden berichtet. Bei Gelbfärbung oder dunklem Urin sofort absetzen.

Ist es dasselbe wie Gartengeranien?

Nein. Die Bewertung betrifft Wurzeln der südafrikanischen Pelargonium sidoides und P. reniforme.

Quellen

  1. European Union herbal monograph on Pelargonium sidoides DC and/or Pelargonium reniforme Curt., radix – Revision 2EMA HMPC · 2024

Diese Seite zitieren

Pelargoniumwurzel (Pelargonium sidoides, Pelargonium reniforme). Herbadex — Doğal Şifa Rehberi (2026). https://herbadex.com/de/pflanze/pelargoniumwurzel/

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